MARCEL KREBS / GESICHTER IM DIALOG
Kunst als Begegnung
Ich male aus Freude und aus innerer Überzeugung. Nicht, weil ich noch einmal ein Geschäft aufbauen möchte, sondern weil das Malen zu einem wesentlichen Teil meines Lebens geworden ist.
Meine Bilder sollen nicht alles auf den ersten Blick erklären. Ich wünsche mir, dass Menschen davor stehen bleiben, etwas entdecken, Fragen stellen und vielleicht etwas finden, das sie ganz persönlich berührt.
Unter dem Titel «Gesichter im Dialog» entstehen Arbeiten, in denen Gesichter, Andeutungen, Spannungen und Stimmungen miteinander sprechen. Es sind keine klassischen Porträts. Sie erzählen von menschlichen Empfindungen und lassen Raum für die Gedanken des Betrachters.
«Ein Bild beginnt für mich dort zu leben, wo ein anderer
Mensch darin etwas Eigenes entdeckt.»
Mein Weg zur Kunst
Mein Berufsleben gehörte lange der Musik. Als Bassist, Leadsänger und Bandleader durfte ich erleben, wie unmittelbar Kunst Menschen erreicht. Ein Lied konnte einen ganzen Saal bewegen. Besonders berührt hat mich der Augenblick, wenn Menschen eng umschlungen tanzten und ich spürte, dass meine Interpretation ihnen gerade etwas bedeutete. Diese Erfahrung begleitet mich bis heute. Auf der Bühne ging es mir nicht allein um die perfekte Darbietung, sondern um die Verbindung zwischen dem, was ich ausdrückte, und dem, was beim Publikum ankam. Später beschäftigte ich mich intensiv mit der Wahrnehmung und dem Erleben anderer Menschen. Auch meine Ausbildung im Neurolinguistischen Programmieren hat meinen Blick auf Begegnungen geprägt.
Heute ist die Malerei mein künstlerischer Ausdruck. Der Wechsel von Musik zu Farbe ist für mich weniger ein Bruch als eine Fortsetzung: Wieder suche ich nach Ausdruck, Spannung, Gefühl und Resonanz.
Gesichter im Dialog
Gesichter faszinieren mich, weil sich in ihnen so vieles zeigen kann: Nähe und Distanz, Zuversicht und Zweifel, Heiterkeit, Unruhe, Verletzlichkeit oder Widerstand. Oft genügen wenige Linien und Farbflächen, um eine ganze Geschichte anzudeuten. Ich arbeite intuitiv. Nicht jede Form ist geplant, nicht jede Figur eindeutig. Gerade das Unerwartete interessiert mich. Während des Malens kann sich eine Stimmung verändern; aus einer Spur entsteht ein Blick, aus einer Farbe ein Gegensatz, aus einem Zufall ein neuer Gedanke. Meine Arbeiten sind überwiegend auf kräftigem Künstlerpapier ausgeführt, häufig mit Acrylfarben, teilweise mit Aquarell. Die unterschiedlichen Oberflächen und Farbwirkungen gehören zum Charakter der Bilder. Ich möchte keine fertigen Antworten liefern. Meine Gesichter dürfen rätselhaft bleiben. Der Betrachter soll seinen eigenen Dialog mit ihnen führen.
Was mir wichtig ist
Die Freude am Schaffen steht für mich an erster Stelle. Ich möchte weiter malen, ausprobieren und mich künstlerisch entwickeln. Eine Ausstellung wäre für mich eine besondere Anerkennung: die Möglichkeit, meine Bilder aus dem Atelier heraus in eine Begegnung mit anderen Menschen zu bringen. Natürlich dürfen meine Arbeiten auch verkauft werden. Doch der Verkauf ist nicht mein Ausgangspunkt. Besonders schön wäre für mich, wenn jemand vor einem Bild stehen bleibt und spürt: Dieses Bild möchte ich bei mir haben. Aus meiner Zeit als Musiker kenne ich den Wert des Applauses. Nicht allein als Bestätigung einer Leistung, sondern als Zeichen, dass etwas angekommen ist. In der Malerei suche ich eine ähnliche, vielleicht stillere Form dieser Verbindung.
«Ich wünsche mir, dass jemand in meinen Bildern etwas
sucht – und etwas findet, das ihn zutiefst berührt.»
Kunst als Begegnung
Ich male aus Freude und aus innerer Überzeugung. Nicht, weil ich noch einmal ein Geschäft aufbauen möchte, sondern weil das Malen zu einem wesentlichen Teil meines Lebens geworden ist.
Meine Bilder sollen nicht alles auf den ersten Blick erklären. Ich wünsche mir, dass Menschen davor stehen bleiben, etwas entdecken, Fragen stellen und vielleicht etwas finden, das sie ganz persönlich berührt.
Unter dem Titel «Gesichter im Dialog» entstehen Arbeiten, in denen Gesichter, Andeutungen, Spannungen und Stimmungen miteinander sprechen. Es sind keine klassischen Porträts. Sie erzählen von menschlichen Empfindungen und lassen Raum für die Gedanken des Betrachters.
«Ein Bild beginnt für mich dort zu leben, wo ein anderer
Mensch darin etwas Eigenes entdeckt.»
Mein Weg zur Kunst
Mein Berufsleben gehörte lange der Musik. Als Bassist, Leadsänger und Bandleader durfte ich erleben, wie unmittelbar Kunst Menschen erreicht. Ein Lied konnte einen ganzen Saal bewegen. Besonders berührt hat mich der Augenblick, wenn Menschen eng umschlungen tanzten und ich spürte, dass meine Interpretation ihnen gerade etwas bedeutete. Diese Erfahrung begleitet mich bis heute. Auf der Bühne ging es mir nicht allein um die perfekte Darbietung, sondern um die Verbindung zwischen dem, was ich ausdrückte, und dem, was beim Publikum ankam. Später beschäftigte ich mich intensiv mit der Wahrnehmung und dem Erleben anderer Menschen. Auch meine Ausbildung im Neurolinguistischen Programmieren hat meinen Blick auf Begegnungen geprägt.
Heute ist die Malerei mein künstlerischer Ausdruck. Der Wechsel von Musik zu Farbe ist für mich weniger ein Bruch als eine Fortsetzung: Wieder suche ich nach Ausdruck, Spannung, Gefühl und Resonanz.
Gesichter im Dialog
Gesichter faszinieren mich, weil sich in ihnen so vieles zeigen kann: Nähe und Distanz, Zuversicht und Zweifel, Heiterkeit, Unruhe, Verletzlichkeit oder Widerstand. Oft genügen wenige Linien und Farbflächen, um eine ganze Geschichte anzudeuten. Ich arbeite intuitiv. Nicht jede Form ist geplant, nicht jede Figur eindeutig. Gerade das Unerwartete interessiert mich. Während des Malens kann sich eine Stimmung verändern; aus einer Spur entsteht ein Blick, aus einer Farbe ein Gegensatz, aus einem Zufall ein neuer Gedanke. Meine Arbeiten sind überwiegend auf kräftigem Künstlerpapier ausgeführt, häufig mit Acrylfarben, teilweise mit Aquarell. Die unterschiedlichen Oberflächen und Farbwirkungen gehören zum Charakter der Bilder. Ich möchte keine fertigen Antworten liefern. Meine Gesichter dürfen rätselhaft bleiben. Der Betrachter soll seinen eigenen Dialog mit ihnen führen.
Was mir wichtig ist
Die Freude am Schaffen steht für mich an erster Stelle. Ich möchte weiter malen, ausprobieren und mich künstlerisch entwickeln. Eine Ausstellung wäre für mich eine besondere Anerkennung: die Möglichkeit, meine Bilder aus dem Atelier heraus in eine Begegnung mit anderen Menschen zu bringen. Natürlich dürfen meine Arbeiten auch verkauft werden. Doch der Verkauf ist nicht mein Ausgangspunkt. Besonders schön wäre für mich, wenn jemand vor einem Bild stehen bleibt und spürt: Dieses Bild möchte ich bei mir haben. Aus meiner Zeit als Musiker kenne ich den Wert des Applauses. Nicht allein als Bestätigung einer Leistung, sondern als Zeichen, dass etwas angekommen ist. In der Malerei suche ich eine ähnliche, vielleicht stillere Form dieser Verbindung.
«Ich wünsche mir, dass jemand in meinen Bildern etwas
sucht – und etwas findet, das ihn zutiefst berührt.»